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Herzlich willkommen

auf der Hompage des Kreisverbandes DIE LINKE. Mansfeld-Südharz

1.Tagung des 6. Kreisparteitages DIE LINKE. Kreisverband Mansfeld-Südharz am 16.12.2017 in Helbra

Rund 300 Mitglieder sind in den Basisverbänden Gerbstedt, Eisleben, Hettstedt und Umgebung, Seegebiet Mansfelder Land, Mansfelder Grund sowie Sangerhausen und Umgebung organisiert. Auf unserer Internetseite berichten wir über unsere Arbeit im Landkreis Mansfeld-Südharz, sowie die Arbeit unserer Fraktionen im Kreistag, den Städte- und Gemeinderäten des Landkreises.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Einblicke zu gewinnen, Positionen zu erfahren oder auch Kontakt mit uns aufzunehmen.

Hier mehr über den Kreisverband

Sprechstunde
Kreisvorsitzende am Telefon

Die Kreisvorsitzenden der Linken Mansfeld-Südharz bieten am Donnerstag, 04. Juni, in der Zeit von 10 bis 11 Uhr eine weitere telefonische Sprechstunde an. Wer sich mit Fragen und Anregungen an Helmut Neuweger oder Carola Kunde wenden möchte, kann dies gern unter der Nummer 0176 6699 5773 tun.

Gedankenstrich

Der Tanz um die „Schwarze Null“ ist vorerst beendet. Corona hat dem Vortänzer einen Korb verpasst. Jetzt wird nach schneller Wiederherstellung der „Normalität“ gerufen.

Was wird unter Normalität verstanden. Es soll so schnell wie möglich zum Zustand wie vor der Krise zurückgekehrt werden. Dabei soll es laut Scholz bei der Kreditvergabe keine Grenzen nach oben geben. „Systemrelevante“ Konzerne wie Lufthansa, Volkswagen oder Thyssen-Krupp sollen mit Milliarden gestützt werden. Es sieht so aus, dass die Prioritätensetzung von wirtschaftlichen und weniger von sozialen Erwägungen bestimmt werden soll.

Es gilt jetzt politisch aufmerksam zu sein. Jetzt wird entschieden, wie diese Krise aufgelöst wird. Jetzt wird entschieden, wer profitieren wird, wer die Folgen tragen und die Kosten bezahlen muss. Politisch gibt es viel zu tun u. a. für

  • soziale Absicherung
  • Integration und Inklusion
  • eine Kultur- und Bildungsoffensive
  • einen gerechten kommunalen Finanzausgleich
  • mehr Klima- und Umweltschutz

Staatliche Hilfsgelder müssen an strukturbestimmende und für den sozial-ökologischen Umbau bedeutsamer Unternehmen mit dem Erwerb von Eigentumsrechten und dem Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen verbunden werden. Dabei sollte auch  eine mögliche Vergesellschaftung in bestimmten Fällen kein Tabu bleiben.

Pfleger, Kassiererinnen, Reinigungskräfte oder LKW-Fahrer u.a. - nicht Bänker und Manager - gelten plötzlich als systemrelevant und dürfen sich über anerkennenden Beifall freuen. Auch Einmalprämien sind im Gespräch. Die ungerechte Bezahlung ist seit Jahren bekannt. Statt Beifall sollte die Anerkennung endlich über eine gerechte Bezahlung erfolgen.

Bedingungsloses Grundeinkommen

In Zeiten von Corona machen sich Existenzängste breit. Nicht jeder, der seiner Tätigkeit nicht nachkommen kann, ist auf längere Sicht finanziell abgesichert.  Selbst vom Vatikan kam die Aufforderung an die Regierenden, in der Krise ein universelles Grundeikommen für alle zu gewährleisten. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass wir allgemein einer turbulenten Zeit entgegen gehen. Wir bekommen gerade gezeigt, dass es keine kontinuierliche Entwicklung auf Dauer gibt.

Überlegungen die gesellschaftliche Teilhabe für alle zu ermöglichen, münden immer häufiger in der Diskussion für ein bedingungsloses Grundeikommen.

Die lange von Linken geforderte Finanztransaktionsteuer sehen die Protagonisten als passende Möglichkeit der finanziellen Absicherung.

Lasst uns zu dieser Problematik wieder diskutieren.

Bleibt weiter gesund und neugierig                                                                                                 HNeu

Eine Glocke für den Frieden

Friedenslauf von Zerbst nach St. Petersburg

Am 08. Mai diesen Jahres jährte sich zum 75. Mal der Tag an dem „Hitlerdeutschland“ in Berlin die bedingungslose Kapitulation unterzeichnen musste. Diese Kapitulation war zugleich ein Befreiungsakt von der Nazibarbarei, also ein Befreiungsakt insbesondere vieler Völker Europas, auch des deutschen Volkes, auch wenn sich ein ganzer Staat und viele seiner Bürger sehr schwer damit taten, diesen Fakt anzuerkennen.

Am 09. Mai 2020 wollte das russische Volk den Tag des Sieges als Beginn von 75 Jahren Frieden in Europa besonders feiern. Dass diese Feiern nun etwas anders verliefen als geplant, liegt auf der Hand. Auch Russland hat erheblich unter der Corona Pandemie zu leiden.

Wir, die Mitglieder des Vereins „Zukunft Frieden e.V.“, wollten aus diesem Anlass dem Botschafter Russlands in Deutschland eine Friedensglocke übergeben, die wir aus Patronenhülsen und Sportmedaillen gegossen haben. Diese Glocken tragen die Aufschrift „Für Frieden, Demokratie und Toleranz“. Wir wollten mit dieser Übergabe öffentlich bekannt geben, dass wir im September diesen Jahres einen „Friedenslauf von Zerbst nach St. Petersburg" durchführen wollen und dass es ohne Russland in Europa und der Welt keinen dauerhaften Frieden geben kann.

Als Symbol der Verbundenheit Deutschlands und Russlands nennen wir diesen Friedenslauf „Katharina Lauf“. Die Person Prinzessin Sophie von Anhalt Zerbst und spätere Zarin Katharina II soll deutlich machen, dass es unabhängig von gesellschaftlichen Verhältnissen und aktueller Politik darauf ankommt, gemeinsam sachlich und zum Wohle aller Bürger nicht nur nebeneinander sondern miteinander zu leben und Probleme zu bewältigen.

Wir wollen deshalb in Zerbst starten und über Halle, Eisleben, Brandenburg und an der Ostseeküste, entlang der Hansestädte Deutschlands, Polens und der baltischen Staaten nach St. Petersburg laufen.

Der Lauf soll deutlich machen, dass wir Sportler als größte Massenorganisation der Erde unsere Verantwortung für den Erhalt des Friedens auf der Welt haben und für sie öffentlich streiten. Bereits 2010 und 2017 sind wir zur Unterstützung der Völker Afrikas, aller Menschen auf der Flucht vor Krieg und Hunger, auch mit Hilfe der Ökumene und anlässlich des Lutherjubiläums von Wittenberg nach Rom und vom Vatikan nach Wittenberg gelaufen. Wir erfuhren dabei sehr viel Unterstützung auch durch Papst Franziskus und natürlich durch regionale Politiker und bekannte Sportler.

Auch für den Katharina-Lauf ist die Resonanz sehr gut. Wir sind optimistisch, diesen Lauf - der gerade durch Staaten verläuft, die sehr unterschiedliche Bewertungen der Geschichte und ein angespanntes Verhältnis zueinander haben - mit Hilfe von friedliebenden Menschen vor Ort realisieren zu können.

Auch wenn wir wegen der Corona Pandemie unseren Lauf auf unbestimmte Zeit verschieben, werden wir unser Projekt in die Tat umsetzen, zu einem Zeitpunkt, den wir heute noch nicht genau bestimmen können.

In der heutigen schwierigen Zeit der Bewältigung der Pandemie ist gerade Solidarität gefragt, die über Beifall klatschen auf Balkons und Großaufsteller mit „Dank an die Helden“ hinausgehen. Wir Sportler, die aus Spaß und nicht vorrangig für Geld aktiv sind, leben die Solidarität auch im Wettkampf. Uns sind Hautfarbe, Konfession, Ländergrenzen oder Ideologie unwichtig, so lange der Mensch das Maß der Dinge ist. Wir setzen uns deshalb ein, dass die Kosten der Pandemie nicht dort eingetrieben werden, wo die Menschen für Menschen arbeiten, wo sie sich im Verein, bei Kultur und Sport verwirklichen können. Kürzt die sinn- und maßlosen Rüstungsausgaben, verteilt nicht Milliarden an die, die schon Milliarden gehortet haben, sondern seid menschlich und schafft mit dem Geld dort Sicherheit, wo sie die Menschen brauchen: im Kindergarten, Schule, für Kultur, Sport, Gesundheit und Pflege, im öffentlichen Nahverkehr, Wohnen...

Der Frieden ist nach wie vor gefährdet. Durch Drohgebärden der NATO, wie dem aktuellen NATO-Manöver, das trotz Corona Pandemie und der Absage der meisten Staaten von den USA und Polen weitergeht, durch die „Umzingelung“ Russlands entgegen den Vereinbarungen der 2+4 Verhandlungen, durch forciertes Wettrüsten gerade seit Trump, an dem sich die BRD aktiv beteiligt, verbunden mit Wirtschaftssanktionen wird der Frieden ständig gefährdet. Ihn zu erhalten, sind wir alle gefragt. Dass seit 75 Jahren Frieden in Europa herrscht, ist ein Geschenk. Wir sollten nicht vergessen, wem wir das maßgeblich zu verdanken haben.

Peter Junge, Vorsitzender „Zukunft Frieden e.V“

Danke!
Tag der Kinderbetreuung

Zum heutigen Tag der Kinderbetreuung möchte ich Ihnen, liebe KindergärtnerInnen und pädagogischen Fachkräfte in den Horten, herzlich für Ihre engagierte Arbeit danken.

In Zeiten wie diesen, wo die Kinderbetreuung nicht so selbstverständlich ist, wie noch im Februar/Anfang März, wo Anforderungen an das Personal gestiegen sind und Sie trotzdem einen Weg gefunden haben, dass Eltern ihre Sprösslinge bei Ihnen gut aufgehoben wissen, rückt Ihr Tätigkeitsbild in den Fokus, den es verdient. Sie sind unverzichtbar!

Bleiben Sie gesund und seien Sie herzlich gegrüßt von

MdL Stefan Gebhardt

MdL Stefan Gebhardt berichtet aus dem Ältestenrat
Verzicht auf Diätenerhöhung kam nicht zustande

In der gestrigen Sitzung des Ältestenrates ist eine einvernehmliche Einigung aller Fraktionen, auf die kommende Diätenerhöhung zu verzichten, nicht zustande gekommen. Dies wird von mir außerordentlich bedauert. Meine Fraktion hatte beantragt, dass die Abgeordneten geschlossen die anstehende Erhöhung ablehnen und damit einen solidarischen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise leisten. Dass diese fraktionsübergreifende Verständigung nicht zustande kam, lag vor allem daran, dass Abgeordnete wie Jens Diederichs (mittlerweile Freie Wähler) nicht dazu bereit waren, sondern vielmehr die Erhöhung annehmen und dann privat steuerrechtlich günstig spenden wollen.

Ich finde es enttäuschend, dass man sich angesichts der ohnehin schon hohen Grundvergütung eines Abgeordneten nicht mal auf diesen Minimalkonsens verständigen konnte. Dass die bevorstehende Erhöhung der Grunddiät von mir für gemeinnützige Zwecke eingesetzt wird, ist für mich selbstredend. Die Fraktion DIE LINKE hat seit 1994 einen Solidarfonds, in den die Abgeordneten monatlich einen Teil ihrer Diäten spenden. Hieraus wurden bisher insgesamt fast zwei Millionen Euro für soziale Zwecke gespendet.

Pandemie
Wir üben Solidarität an der Basis

Liebe Mitglieder und Sympathisanten der Linken Mansfeld-Südharz,

angesichts der Gefahrensituation durch den Corana-Virus und der damit einhergehenden Auflagen möchten wir darauf hinweisen, dass alle Veranstaltungen, die in der Basis geplant waren, bis auf Widerruf nicht stattfinden.

Wir wissen, wie sehr es gerade unsere Genossinnen und Genossen jenseits der 60 trifft, die prozentual stärker gefährdet sind und das Haus nicht verlassen sollen. Von vielen Jüngeren aus unseren Reihen wird vor Ort im Rahmen der Möglichkeiten bereits Nachbarschaftshilfe angeboten. Wenn auch ihr Unterstützung benötigt beim Einkaufen oder bei Botengängen, meldet euch bitte telefonisch beim Kreisvorsitzenden Helmut Neuweger unter der Nummer 0176 – 6699 5773. Helmut steht in unmittelbarem Kontakt mit den jeweiligen Ortsvorsitzenden, die dann Hilfe organisieren.

Wir sind für diejenigen, die keinen Besuch empfangen dürfen, auch da, wenn es um einen Austausch per Telefon geht. Wir wissen, dass jeder seine ureigensten Ängste hat in Zeiten wie diesen – und wir möchten euch sagen: ihr seid nicht allein.

Eure

Karin Paul,  Ortsvorsitzende Hettstedt und Umgebung

Internationaler Frauentag

Allen Frauen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Freundinnen, Partnerinnen und Kolleginnen herzlichen Glückwunsch zum Internationalen Frauentag am 8. März!
„Lassen wir uns nicht schrecken durch die Ungunst äußerer Umstände, haben wir für alle Schwierigkeiten nur eine Antwort: Erst recht!"

Clara Zetkin

 

Die Geschichte des Internationalen Frauentags

(Quelle: DGB)

Der Internationale Frauentag hat seine Wurzeln in der Arbeiterinnenbewegung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Wann und wo genau erstmals die Idee für einen politischen "Frauenkampftag" entstand, ist nicht gänzlich geklärt. Klar ist aber, dass in vielen Ländern ab Ende des 19. Jahrhunderts Frauen- und Arbeiterinnenbewegungen für einen Tag plädierten, an dem sich Frauen landes-, beziehungsweise weltweit für Gleichberechtigung, höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Frauen sowie für ein Frauenwahlrecht und gegen Diskriminierung einsetzen.

Die deutsche sozialistische Politikerin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin schlug am 27. August 1910 auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor. Einen Vorschlag für ein konkretes Datum machte sie noch nicht. Nach dieser Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz wurde im Folgejahr 1911 erstmals der "Internationale Frauentag" begangen: zunächst in vier europäischen Ländern (Dänemark, Deutschland, Österreich, Schweiz) sowie in den USA. Dieser erste offizielle Internationale Frauentag fand jedoch noch nicht wie heute am 8. März statt, sondern am 19. März 1911. Hauptforderung war das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Mehr als eine Millionen Frauen gingen an diesem ersten Internationalen Frauentag auf die Straße. Bereits ein Jahr später, 1912, nahmen Frauen in mehreren weiteren Ländern an den Demonstrationen zum Internationalen Frauentag teil:

Chronik der Anfangsjahre des Internationalen Frauentags

1910    Clara Zetkin schlägt auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor

1911    Internationaler Frauentag am 19. März in Dänemark, Deutschland, Österreich, Schweiz und den USA

1912    Frauen in weiteren Ländern schließen sich an: Frankreich, Schweden, Niederlande

1913    Frauen in Russland schließen sich an

Wie sich schließlich der 8. März als Datum für den Internationalen Frauentag durchsetzte, darüber gibt es verschiedene Deutungen. Die wahrscheinlichste: Am 8. März 1917 (nach dem julianischen Kalender in Russland der 23. Februar) begannen Streiks der Bewohnerinnen der armen Stadtviertel in Petrograd. Diese Proteste waren einer der Auslöser für die Februarrevolution in Russland. Zu Ehren dieser streikenden und protestierenden Frauen in Petrograd soll auf der "Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921" in Moskau auf Vorschlag der bulgarischen Delegation der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt worden sein.

1975 machten die Vereinten Nationen den 8. März zum "Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden".

Aus dem Landtag
Antifaschismus bekommt erstmals Verfassungsrang

Im Landtag wurde am 27. Februar eine umfassende Parlamentsreform verabschiedet, die die Fraktion DIE LINKE gemeinsam mit den Koalitionsfraktionen CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen auf den Weg gebracht hat. Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer Stefan Gebhardt:

»Mit der verabschiedeten Parlamentsreform haben wir viel erreicht. Vor allem ist es gelungen, mit der Reform einen echten Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger Sachsen-Anhalts zu schaffen und dem Land eine moderne und zeitgemäße Verfassung zu geben.

Die Handschrift der Fraktion DIE LINKE zeigt sich deutlich in der Parlamentsreform. Mit Artikel 37a – der Antifaklausel – bekommt der Antifaschismus erstmals in einem deutschen Bundesland Verfassungsrang. Damit wurde eine Forderung, die DIE LINKE bereits seit 2005 vertritt und nach dem rechtsterroristischen Anschlag in Halle aktueller denn je wurde, endlich umgesetzt. Zudem wurde der Begriff „Rasse“ aus der Landesverfassung gestrichen und im Gegenzug ein Diskriminierungsverbot aus rassistischen Gründen und  aufgrund sexueller Identität umgesetzt. Auch das von der Fraktion DIE LINKE geforderte Staatsziel gleicher Lebensverhältnisse in Stadt und Land wurde – neben dem Staatsziel des Klima- und Tierschutzes - mit der Parlamentsreform in die Verfassung aufgenommen.

Der Mehrwert der Parlamentsreform für Bürgerinnen und Bürger besteht insbesondere darin, dass die Landespolitik transparenter wird. Ausschusssitzungen werden künftig grundsätzlich öffentlich tagen, sodass politische Entscheidungen und Diskussionen in den Ausschüssen mitverfolgt und nachvollzogen werden können. Zudem wird die direkte Demokratie gestärkt, indem entsprechende Verfahren vereinfacht und erleichtert werden. Eine klare Verbesserung für Volksgesetzgebungen ist etwa die Absenkung des Quorums bei Volksbegehren von 9 auf 7 Prozent. Nicht zuletzt wird das Petitionsrecht gestärkt, indem die Fachausschüsse – anders als bisher – künftig Stellungnahmen zu Petitionen abgeben, wenn diese vom Petitionsausschuss in den Fachausschuss überwiesen werden.

Wir alle sind nun gefordert, die neuen Staatsziele und Verpflichtungen der Parlamentsreform mit Leben zu erfüllen. Papier ist geduldig, die Bürgerinnen und Bürger sind es nicht.«

 

H. Neuweger

Gedenken und Mahnung

Eisleber Blutsonntag 12. Februar 1933

Kurze Zeit nach der Machtübergabe am 31. Januar 1933 durch den Reichspräsidenten von Hindenburg an Adolf Hitler kam es in Eisleben nur wenige Wochen vor den Reichstagswahlen im März zu einem Propagandamarsch der Nazis. Etwa 600 Mitglieder der SA und SS stürmten am 12. Februar 1933 in Eisleben ein von der KPD genutztes Gebäude sowie die daneben liegende Turnhalle eines Arbeitersportvereins. Die SA- und SS-Leute schossen auf die Anwesenden und schlugen vor allem mit Feldspaten auf sie ein. Dabei wurden die Mitglieder der KPD Otto Helm, Walter Schneider und Hans Seidel ermordet. Es gab viele Verletzte. Bis zu 25 wurden schwer verletzt.

Jährlich folgten Antifaschisten dem Aufruf des VVN/BdA zum Gedenken an die Opfer und zur Mahnung, dass der unermüdliche Einsatz für Demokratie, gegen Rechtextremismus und Rassismus die wichtigsten Lehren der Ereignisse um den Eisleber Blutsonntag für Gegenwart und Zukunft bleiben.

Am Sonntag, 09.02.2020, trafen sich ca. 40 Antifaschist*innen, Eisleber Bürger*innen sowie aus dem Umland zur Mahn- und Gedenkstunde an den Gräbern der damals Ermordeten. Der kürzlich neu gebildete Arbeitskreis „Blutsonntag“ hatte unter maßgeblicher Mitwirkung der Lutherstadt Eisleben zu dieser Veranstaltung aufgerufen.

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden des Kreisverbandes DIE LINKE.MSH, Helmut Neuweger, wandte sich die Oberbürgermeisterin Jutta Fischer an die Anwesenden. In ihrer Rede ging sie auf die Ereignisse im Februar 1933 und die sich daraus entwickelnde politische Situation ein. Sie forderte alle auf wachsam zu sein, aus der Geschichte für die Gegenwart und Zukunft Lehren zu ziehen. Silvio Jacob, Betriebsratsvorsitzender bei Romonta, knüpfte daran an. Er nahm u.a. Bezug auf die aktuellen Ereignisse in Thüringen. Hier wurde erstmals ein Ministerpräsident gemeinsam mit den Stimmen von CDU, FDP  und AfD gewählt. Jacob sieht alle in der Verantwortung die Demokratie zu schützen, sich mit unserer Geschichte auseinanderzusetzen. Dabei sind Gedenken wie anläßlich des Eisleber Blutsonntages erhaltenswerte Traditionen.

Abschließend legten die Teilnehmer der Mahn- und Gedenkstunde, unter ihnen die Bundestagsabgeordnete Birke Bull-Bischof, Landrätin Dr. Angelika Klein (beide DIE LINKE), Mitglieder des Kreistages, Räte der Städte und umliegenden Gemeinden, an den Gräbern Gebinde und Blumen nieder.

Spendenaufruf

Politische Arbeit kostet Geld!

Danke, dass Sie unsere Internetseite besuchen, dass Sie sich über die Arbeit der Linken im Landkreis Mansfeld-Südharz informieren. Wenn Sie Fragen haben oder Anregungen für unsere politische Arbeit, zögern Sie nicht, mit uns in Kontakt zu treten.

Natürlich freuen wir uns auch über aktive Unterstützung der Partei DIE LINKE, sei es rückblickend im Bundestagswahlkampf gewesen oder aber zukunftsgerichtet. Vielleicht wollen Sie DIE LINKE im Landkreis Mansfeld-Südharz auch finanziell durch eine Spende unterstützen, damit wir unsere vielfältigen Aktivitäten beibehalten und ausbauen können - denn Sie wissen ja: Politische Arbeit kostet Geld.

Für Ihre Unterstützung dabei möchten wir uns schon im Voraus herzlich bedanken.

Spendenkonto:

KV DIE LINKE. Mansfeld-Südharz

Sparkasse Mansfeld-Südharz

IBAN  DE 27800550083330041039

BIC NOLADE21EIL

Verwendungszweck „Politische Arbeit“.

Parteispenden sind steuerlich abzugsfähig. Jede Spenderin und jeder Spender erhält bei vollständiger Angabe seines Namens und seiner Adresse eine Zuwendungsbescheinigung.


Stilles Gedenken zum 75. Jahrestag der Befreiung

Landrätin Dr. Angelika Klein, Kreistagsvorsitzender Jürgen Lautenfeld, Bürgermeister Ralf Rettig, Christiane Funkel (Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz) und Heinz Noack (Heimat- u. Geschichtsverein Goldene Aue) erinnern an der Heimkehle (Gemeinde Südharz) mit einem stillen Gedenken an den Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus vor 75 Jahren.

Auch in Eisleben legte DIE LINKE unter Einhaltung der Abstandsregeln ein Gebinde nieder. "Zeit für Antifaschismus" hieß es auf dem Schleifenband. Im Foto: Helmut Neuweger, Kreisvorsitzender

Sprechstunde
Abgeordneter und Kreisvorsitzende am Telefon

Auch wenn derzeit keine öffentlichen Sprechstunden stattfinden, ist Die Linke auch in Zeiten von Corona für die Bürgerinnen und Bürger da: So lädt der Landtagsabgeordnete Stefan Gebhardt am Dienstag, 21. April, in der Zeit von 10 bis 11 Uhr telefonisch unter der Durchwahl 03476 800 1747 zu einer Sprechstunde ein.

Die Kreisvorsitzenden der Linken Mansfeld-Südharz sind am Donnerstagvormittag (23. April) ebenfalls von 10 bis 11 Uhr für Ihre Anfragen und Probleme erreichbar. Die Nummer lautet 0176 6699 5773.

Nach wie vor können Sie auch per Mail unter gebhardt.hettstedt@gmx.de Kontakt mit der Linken aufnehmen.

Volksbegehren

Unterschriften am Infostand in Eisleben

Am Donnerstag, 12. März, sammelt Die Linke aus Hettstedt gemeinsam mit Genossen der Eislebenr Basis auf dem Markt Unterschriften für das Volksbegehren. Ziel des Volksbegehrens ist, in einem geänderten Schulgesetz verbindliche Zahlen an Lehrern, pädagogischen Mitarbeitern und Sozialarbeitern festzuschreiben, um den Bildungsauftrag langfristig qualitativ hochwertig zu sichern.

Am Infostand können Sie in der Zeit von 10 bis 12 Uhr auch den Landtagsabgeordneten Stefan Gebhardt sprechen. Ebenso besteht die Möglichkeit, Unterschriftsbögen mitzunehmen, um im persönlichen Umfeld aktiv zu werden.

 

Unteilbar

Großdemo in Erfurt am 15.02.2020. Deutliches Bekenntnis für Demokratie und gegen Nazismus und rechte Gesinnung bei Teilen der CDU/CSU und FDP.  Klare Aussage der Teinehmer*innen: Keine Regierungsbeteiligung durch Nazis.Nie wieder Faschismus!