Nachdenkzettel

Flüchtlinge sind die Botschaft der Kriege und des Elends dieser Welt.

Dietmar Bartsch im Bundestag

 

Neues Mitglied im Kreisverband begrüßt

Roland Kunze aus Seeburg verstärkt den Kreisverband Mansfeld-Südharz. Im Rahmen der letzten Vorstandssitzung überreicht Helmut Neuweger ihm den Mitgliedsausweis.
 

Termine Kreisverband Mansfeld-Südharz

Maifeier
1. Mai 2017
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Sangerhausen/ Hettstedt
Tag der Befreiung
7. Mai 2017 10:00 – 12:00 Uhr
Ehrung an Gräbern der sowjetischen Soldaten mehr...
Lutherstadt Eisleben, Bahnhofsring

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27. Januar 2017

Direktkandidat für Wahlkreis 74 wurde gewählt

Am 27. Januar fand in der AWO-Begegnungsstätte in Sangerhausen die Vertreterversammlung der Linken Mansfeld-Südharz statt, auf der der Direktkandidat des Wahlkreises 74 für die Bundestagswahl aufgestellt wurde. Die beiden Bewerber, Alexander Sorge und Dr. Uwe Zobel, nutzen die Möglichkeit, sich vorzustellen, ausführlich auf ihre politischen Schwerpunkte einzugehen und Fragen der vertreterInnen zu beantworten. Die anschließende Wahl entschied der Sangerhäuser Zobel mehrheitlich für sich.

Zobel, 1962 in Hoyerswerda geboren und seit 2015 Geschäftsführer der "Arbeit statt Sozialhilfe GmbH" mit Sitz in Merseburg und Sangerhausen, hat eine Ausbildung zum Fachbetreuer Sozialrecht absolviert und ist durch seine Sozialsprechstunden im Landkreis Mansfeld-Südharz bekannt. Seine Interessensschwerpunkte sieht er selbst im Bereich Sozial- und Betreuungsrecht, in der Vernetzung sozialer Strukturen und in der Lobbyarbeit für Randgruppen - und füllt seinen Slogan "Der Mensch ist wichtiger als die Sache" so mit Leben. Wir dürfen uns auf einen spannenden Wahlkampf freuen!

 

Nein zum Polizeigesetz

 
 
 
http://www.nazis-raus-aus-dem-internet.de/

Herzlich willkommen

auf der Hompage des Kreisverbandes DIE LINKE. Mansfeld-Südharz

Rund 300 Mitglieder sind in den Basisverbänden Gerbstedt, Eisleben, Hettstedt und Umgebung, Mansfelder Grund sowie Sangerhausen und Umgebung organisiert. Auf unserer Internetseite berichten wir über unsere Arbeit im Landkreis Mansfeld-Südharz, sowie die Arbeit unserer Fraktionen im Kreistag, den Städte- und Gemeinderäten des Landkreises.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Einblicke zu gewinnen, Positionen zu erfahren oder auch Kontakt mit uns aufzunehmen.

Beste Grüße

Ralf Neumann, Daniela Hahn, Beate Berndt und Helmut Neuweger (v.l.n.r.)
Im Namen des Kreisvorstandes                                                   Hier mehr über den Kreisverband

Landesparteitag - eine Einschätzung von Carola Kunde
18. Februar 2017

Bundestagswahlkampf bringt Bewegung in DIE LINKE

Delegierte und Mitglieder unseres Kreisverbandes beim Landesparteitag in Wittenberg, unter ihnen die Autorin des Beitrages, Carola Kunde (2.v.l.).

Bewegende Momente hatte die 1. Tagung des 6. Landesparteitages und die VertreterInnenversammlung am 18. Februar in der Lutherstadt Wittenberg sicherlich reichlich.

Bewegt hat mich vor allem der anhaltende Applaus, als Zeichen von Respekt für das Engagement und die Leistung zu Ehren von Roland Claus.

Roland Claus, der nicht nur unseren Kreisverband, sondern auch die Geschicke im Landesverband und auf Bundesebene über Jahrzente mit herausragendem Engagement geprägt und mitgestaltet hat, wird sich aus dem politischen Berlin im Herbst diesen Jahres zurück ziehen. Also bewegten sich die 119 anwesenden Delegierten und zahlreiche Gäste von ihren Stühlen und dankten so für die Jahre der Zusammenarbeit.

Der Chance und Verantwortung bewusst, ein kleines Zahnrad im Getriebe für den erhofften politischen Umbruch im September zu sein, bin ich gemeinsam mit anderen VertreterInnen unseres Kreisverbandes nicht nur pünktlich gewesen, sondern auch bis zum Schluss geblieben. Und das kann nicht jeder Kreisverband von sich behaupten.

Im aufwendigem Wahlprozedere wurde die Landesliste für die diesjährige Bundestagswahl aufgestellt. Die Wahlgänge waren langatmig, sodass die eine oder andere Kampfkanditatur erfrischend wirkte.

Bewegende Stimmung durchzog die Stadthalle Wittenberg, als  die Bewerbung um Listenplatz 3 der Landesliste auf der Tagesordnung stand. Pia Schillinger, die Jugendkandidatin, trat gegen die Landeschefin Birke Bull-Bischoff an, die den Platz knapp für sich behaupten konnte. Junge Leute gehören in die Politik, in die Parlamente und mit Funktionen in die Gremien des Kreis- und Landesverbandes. In unserem Kreisverband gilt noch als jung, wer um die 40 ist. Und ehrlich, jugendlich ist das bei Weitem nicht. Junge Menschen bringen frische Ideen und damit Bewegung, bringen Impulse und müssen unterstützt werden. Zusammenarbeit ist hier der Schlüssel, der Synergien frei setzt. Dies scheint hier im Vorfeld nicht geklappt zu haben. Letzlich waren wohl beide KandidatInnen nicht erfreut über die Ergebnisse. Hoffentlich bewegen sich die Generationen künftiger zu einer gelingenderen Zusammenarbeit hin.

Wie zu erwarten, war auch das Ringen um Platz 5 zwischen Eva von Angern und Evelyn Edler nicht weniger spannend. Zwei Frauen mit viel Engagement, aber eben nur ein Platz. Letzlich wählten die VertreterInnen Eva auf Platz 5 und Evelyn auf Platz 7. Erstaunt hat Gabriel Rücker, ein junger Genosse aus der Börde, der sich, als es um die Bewerbung für Platz 6 ging, spontan erhob und seinen Hut in den Ring warf. Mutig und authentisch stellte er sich aufs Podium und wurde schließlich auf Platz 8 der Liste gewählt.

Gerechtigkeit verbindet – der Leitspruch zur Bundestagswahl, wird auch die KandidatInnen in den nächsten Wochen und Monaten verbinden und hoffenltich auch darüber hinaus. Denn nur eine starke LINKE, die gemeinsam für ihre Ziele und Positionen einsteht, wird zu Veränderung bewegen können. Der beschlossene Leitantrag, der die Würde des Menschen in den Blick nimmt und auf die vielen Facetten von Ausgrezung und fehlenden Chancen verweist, stellt klar, dass wir die Partei sind, die für soziale Gerechtigkeit steht.

Selbstbewusst bewegen wir uns auf die Wahl zum Deutschen Bundestag zu. Mit unseren gewählten KanditatInnen sind wir gut aufgestellt, die Herausforderung anzunehmen,  einen politischen Paradigmenwechsel hin zu wirklicher zu sozialer Gerechtigkeit, die verbindet, und alle am Reichtum unserer Gesellschaft teilhaben lässt.

In diesem Sinne: seid mutig, mischt euch ein und bewegt euch!

Landesliste der Partei DIE LINKE. Sachsen-Anhalt für die Wahl zu 19. Deutschen Bundestag 2017

Platz 1  Petra Sitte              Wahlkreis 72 – Halle

Platz 2  Jan Korte               Wahlkreis 71 – Anhalt

Platz 3  Birke Bull-Bischoff   Wahlkeis 73- Burgenland-Saalekreis

Platz 4  Matthias Höhn        Wahlkreis 66 – Altmark

Platz 5  Eva von Angern      Wahlkreis 69 – Magdeburg

Platz 6  Jörg Schindler         Wahlkreis 70 – Dessau-Wittenberg

Platz 7  Evelyn Edler           Wahlkreis 68- Harz

Platz 8  Pia Schillinger         Jugendkandidatin, Saalekreis

Platz 9  Gabriel Rücker

Platz 10 Michael Ney

Oberbürgermeisterwahl
24. Januar 2017

Holger Hüttel zieht in den Wahlkampf

Am 24.01.2017 hat die Mitgliederversammlung DIE LINKE in Sangerhausen ihren Kandidaten normiert, mit dem sie in den Oberbürgermeisterwahlkampf gehen will: Holger Hüttel. Er wurde von 100 % der anwesenden Mitglieder des Ortsverbandes zum Kandidaten gekürt. Damit hat DIE LINKE Sangerhausen einen bekannten, äußerst engagierten und gut vernetzten Kandidaten bestimmt.

Holger Hüttel fokussierte in seiner Vorstellungsrede die wichtigsten Schwerpunkte seines Wahlkampfes, mit denen er den jetzigen CDU Oberbürgermeister Ralf Poschmann ablösen will. So benennt er als zentralen Punkt in seiner Agenda die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Sangerhausen, was gerade im Hinblick auf die MIFA GmbH-Entwicklung und das omnipräsente Hamsterproblem dringend geboten ist. Eine Steuererhöhung soll nach Hüttel keine Option darstellen, den hochverschuldeten Stadthaushalt zu konsolidieren. Er sprach weiterhin von „Scheuklappenpolitik“, die bisher in den Verwaltungen gefahren wird und sagte dieser den Kampf an. Die Grundversorgung in den Ortsteilen der Stadt sei eine Problematik, die es zu diskutieren gilt. Die zentrale Frage hier ist: was macht einen Ortsteil zu einem Ortsteil? Ist es die gute Nahverkehrsanbindung, die Anbindung an das Breitbandnetz, das Gemeindehaus, die örtliche Feuerwehr mit ihrer Jugendarbeit, ist es der Ortsbürgermeister, der wieder über ein eigenes Budget verfügt und die Mitarbeiter des Bauhofes anweisen darf – oder ist es gar eine Mischung aus allem, was die Ortsteile als Lebensgrundlage wieder attraktiver macht? Diese und weitere Fragen gilt es bis zur Oberbürgermeisterwahl in Sangerhausen am 23. April zu beantworten und kritisch mit den bisher bekannten Mitbewerbern zu klären.

Keine Müllimporte - keine Deponie in Großörner
12. Januar 2017

Ministerin Dalbert besucht Bürgerinitiative

Im November besuchte die Linksfraktion des Landtages gemeinsam mit Kreistagsmitgliedern eine Bürgerinitiative in Großörner, die sich dort gegen eine geplante Mülldeponie stark macht. Eine Mülldeponie, die Mindestabstände zu Wohnhäusern, Kleingartenanlagen, Sportplatz und sogar einem Kindergarten weit unterschreiten würde. Seit Jahren werden in Sachsen-Anhalt immer wieder Pläne für die Errichtung neuer Deponien bekannt, wobei 80 % des in Sachsen-Anhalt entsorgten Mülls überhaupt nicht von hier stammen. Im Landtag forderte die Linksfraktion deshalb ein Stopp der Müllimporte und die nur noch die Zulassung solcher Deponien, die sich am regionalen Abfallaufkommen innerhalb des Bundeslandes orientiert.

Auf Einladung von Stefan Gebhardt verschaffte sich Mitte Januar die Umweltministerin Prof. Claudia Dalbert dann selbst vor Ort einen Überblick über die Situation und kam auch mit Mitgliedern der Bürgerinitiative, mit der Landrätin, Mitgliedern des Kreistages und des Kreisumweltamtes ins Gespräch. Mut machte im Kampf gegen die Umwidmung der Halde in eine Deponie vor allem eine Aussage der Ministerin: Es gibt keinen zusätzlichen Deponiebedarf in Sachsen-Anhalt – und Müllumschlagplatz wolle man schon gar nicht werden. Der Knackpunkt wird also sein, dass die Baugesellschaft der Genehmigungsbehörde – in dem Fall dem Landkreis – begründet darlegen muss, warum genau diese Deponie gebraucht werde. Diese Hürde ist immens hoch. Das umstrittene Vorhaben der Wurzel Bau GmbH dürfte damit auf wackeligen Füßen stehen.

Gedanken zum Jahreswechsel
5. Januar 2017

An die Zukunft denken

Aus und Vorbei. 2016 ist Geschichte. Halten wir es mit Salvador Dali, dem spanischen Maler: „Am liebsten erinnere ich mich an die Zukunft.“  - Das wäre das Beste nach dem Jahr 2016, das wahrlich für uns Linke nicht erfreulich war. Aber ich glaube, in historischer Unvermeidbarkeit wird auch für uns das Jahr 2017 voller Probleme, Aussichten aber auch echter Chancen sein.

Ein Demagoge zieht ins Weiße Haus ein. Auch in Europa verändert die radikale Rechte die politische Landkarte. Ihre Botschaften finden bei dem gefühlten oder tatsächlich verängstigten Teil der Bevölkerung immer mehr Anklang. Unsere Gesellschaft ist tief gespalten. Die Politik verliert immer mehr an Einfluss, weil sie sich freiwillig dem Markt unterordnet hat.

Die Probleme sind nicht mehr zu verschleiern.

·         noch immer keine Rentengerechtigkeit zwischen Ost und West

·         Pflegenotstand

·         Lehrermangel

·         Mangel an Polizisten

Seit geraumer Zeit, speziell mit der Agenda 2010, zerfällt unsere Gesellschaft in Arm und Reich, weil die soziale Ungleichheit hinsichtlich der Einkommen und der Vermögen enorm zugenommen hat. Unter diesen Umständen wird die Bundestagswahl im Herbst zu einer Richtungswahl. Entweder erleben wir die Wiederauferstehung entfesselnder Märkte, also die Jagd auf kurzfristige Renditen, oder aber eine vernünftige Steuerpolitik zur Stärkung sozialer Belange. Der Wahlkampf wird uns einige Strapazen und auch Disziplin abverlangen. Wir brauchen wieder gute Ideen und viele Hände.

Unser Kreisverband ist gut aufgestellt. Wir sind vor Ort verankert und wollen wieder verstärkt auf die Menschen zugehen. Am 27. Januar wählen wir unseren Direktkandidaten für den Wahlkreis 74. Unser Bewerber ist Uwe Zobel, welcher vielleicht einen Gegenpart aus dem Saalekreis erwarten kann. Demokratie lebt auch von Konkurrenz. Ist der Kandidat dann durch die Vertreter aufgestellt, gilt es nur noch an einem Strang zu ziehen. Wir wollen unsere Möglichkeiten im Wahlkampf maximal nutzen.

Liebe Genossinnen, liebe Genossen und Sympathisanten, traditionell steigen wir öffentlich mit einem Neujahresempfang auf die politische „Bühne“. Am 07.02.17 seid Ihr alle dazu herzlich eingeladen. In diesem Jahr findet unser Neujahrsempfang ab 17:30 Uhr im Glashaus des Rosariums in Sangerhausen statt. Mit diesem Auftakt wollen wir signalisieren: 2017 wird ein schwieriges, aber auch erfolgreiches Jahr.

Ich wünsche euch alles Gute und uns gemeinsam viel Freude für 2017!

HNeu

Spendenaufruf

Politische Arbeit kostet Geld!

Danke, dass Sie unsere Internetseite besuchen, dass Sie sich über die Arbeit der Linken im Landkreis Mansfeld-Südharz informieren. Wenn Sie Fragen haben oder Anregungen für unsere politische Arbeit, zögern Sie nicht, mit uns in Kontakt zu treten.

Natürlich freuen wir uns auch über aktive Unterstützung der Partei DIE LINKE, sei es rückblickend im Bundestagswahlkampf gewesen oder aber zukunftsgerichtet. Vielleicht wollen Sie DIE LINKE im Landkreis Mansfeld-Südharz auch finanziell durch eine Spende unterstützen, damit wir unsere vielfältigen Aktivitäten beibehalten und ausbauen können - denn Sie wissen ja: Politische Arbeit kostet Geld.

Für Ihre Unterstützung dabei möchten wir uns schon im Voraus herzlich bedanken.

Spendenkonto:

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BLZ: 800 55 008

Sparkasse Mansfeld-Südharz

Verwendungszweck „Politische Arbeit“.

Parteispenden sind steuerlich abzugsfähig. Jede Spenderin und jeder Spender erhält bei vollständiger Angabe seines Namens und seiner Adresse eine Zuwendungsbescheinigung.