Nachdenkzettel

Flüchtlinge sind die Botschaft der Kriege und des Elends dieser Welt.

Dietmar Bartsch im Bundestag

 

Termine Kreisverband Mansfeld-Südharz

Arbeitspräsidium
22. November 2018 17:00 – 19:00 Uhr
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Die Linke KV MSH am Tagungsort des Kreisparteitages/KVV
Pflegestammtisch
29. November 2018 16:00 – 18:00 Uhr
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Bündnis gegen Pflegenotstand MSH Lutherstadt Eisleben, Gartensparte Einigkeit, Gerbstedter Chaussee 9b

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1. September - Weltfriedenstag

Weltfriedenstag 2018

Am 1. September 1939 begann der II. Weltkrieg mit dem deutschen Überfall auf Polen. Sechs Jahre dauerte dieser Wahnsinn. Die Bilanz war erschütternd:

Ca. 60 Mio. Menschen fanden den Tod, mehr als 6 Mio. Juden wurden ermordet, weite Teile Europas waren zerstört und Millionen Menschen waren heimatlos.

Seit 1950 in der DDR und seit 1957 in der BRD wird der 1. September als Weltfriedenstag begangen.

„Nie wieder Krieg!“, so die Losung. Dieser Tag soll genutzt werden, um die Idee des Friedens innerhalb der Länder und zwischen den Völkern zu stärken.

Die Ereignisse und Entwicklungen unsere Zeit zeigen, dass der Weltfriedenstag wichtig ist, um ein Zeichen für Humanität und Frieden zu senden.

Seit 2011 Krieg in Syrien. In Afghanistan sprechen die Waffen seit 1978. Kämpfe in Somalia, Sudan oder auch in Jemen sind schlimme Zeichen unserer Zeit. Eine gesamte Region ist instabil nach Kriegen in Libyen und Irak. Die Liste lässt sich fortsetzen. Über 60 Millionen Flüchtlinge weltweit sind Beleg der gefährlichen Gratwanderung zwischen Krieg und Frieden.

Haben wir Deutsche nichts gelernt? Keine Lehren aus den beiden Weltkriegen gezogen? Deutschland mischt fleißig mit beim weltweiten Verkauf von Waffen. Wie jüngst in der MZ beschrieben auch in Krisengebiete. Und Waffen wandern auch in ungewollte Hände. Über 3000 Soldatinnen/Soldaten der Bundeswehr sind weltweit im Einsatz und der Verteidigungshaushalt soll mit über 30 Mio. € mehr aufgestockt werden. Es ist dringend notwendig, dass viele Menschen ihre Stimme für eine andere, friedliche Politik erheben. Mit immer mehr Waffen wird die Welt nicht sicherer.

Lasst uns gemeinsam den Weltfriedenstag in mahnender Erinnerung und Forderung für eine friedliche Welt begehen.

Am 1. September treffen wir uns, wie jedes Jahr, am Mahnmal im Hettstedter Stadtpark um 11:00 Uhr.

Weiterhin treffen wir uns  zu einer Aktion des Friedens vor dem Büro (Göpenstr. 25) in Sangerhausen. Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Allstadtfestes statt. Mit einer hohen Beteiligung können wir speziell an dieser Stelle einen großen Resonanzboden schaffen.

HNeu

 

 

 
1. September 2018

Weltfriedenstag in Sangerhausen

Auch in diesem Jahr mit Büchertisch
Weltfriedenstag in Sangerhausen, Wahlkreisbüro MdB Birke Bull-Bischoff
 
25. März 2018

Erinnerung an die Märzkämpfe von 1921

Am 25. März fand am Mahnmal in der Gerbstedter Straße in Hettstedt eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der Märzkämpfer statt. An den Mitteldeutschen Aufstand und seine Gefallenen im März des Jahres 1921 hat unter anderem die Linksjugend mittels Rezitationen erinnert.

Darum lasst uns alles wagen, nimmer rasten, nimmer ruh'n.

Nur nicht dumpf so gar nichts sagen. Und so gar nichts woll'n und tun.

Nur nicht brütend hingegangen, ängstlich in dem nieder'n Joch,

denn das Sehen und Verlangen und die Tat die bleibt uns doch!

(Karl Marx)

 

Jeder Tag ein Frauentag: Gleichberechtigung endlich umsetzen!

Eine geschlechtergerechte Gesellschaft beginnt mit einer konsequenten Gleichstellungspolitik, die Frauen im Beruf, in der Politik, in der Bildung, in den Medien eine gleichberechtigte Teilhabe sichert und sie vor Diskriminierung und Gewalt schützt.

 
5. Februar 2018

Neuer Vorstand gewählt

Der Ortsverband Eisleben hat in seiner letzten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Die wiedergewählte Vorsitzende Kathrin Gantz bedankt sich im Namen des Vorstandes für das Vertrauen und betont die Zuversicht, weiterhin gemeinsam auch mit Blick auf die Kommunalwahlen im nächsten Jahr zielführend politisch aktiv zu werden.

 

 

 
2. Februar 2018

Solidarität mit den Streikenden

Streik ist ein hart erkämpftes, demokratisches Mittel, um zu protestieren. Zum Streiken braucht es Mut, und deshalb gilt unsere Solidarität den Streikenden der IG Metall. Stefan Gebhardt (MdL, rechts im Foto) und Helmut Neuweger (Vors. des Kreisverbandes MSH) unterstützten am 02. Februar die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von MKM Hettstedt vor Ort.
 
 
http://www.nazis-raus-aus-dem-internet.de/

Herzlich willkommen

auf der Hompage des Kreisverbandes DIE LINKE. Mansfeld-Südharz

1.Tagung des 6. Kreisparteitages DIE LINKE. Kreisverband Mansfeld-Südharz am 16.12.2017 in Helbra

Rund 300 Mitglieder sind in den Basisverbänden Gerbstedt, Eisleben, Hettstedt und Umgebung, Seegebiet Mansfelder Land, Mansfelder Grund sowie Sangerhausen und Umgebung organisiert. Auf unserer Internetseite berichten wir über unsere Arbeit im Landkreis Mansfeld-Südharz, sowie die Arbeit unserer Fraktionen im Kreistag, den Städte- und Gemeinderäten des Landkreises.

Nutzen Sie die Gelegenheit, Einblicke zu gewinnen, Positionen zu erfahren oder auch Kontakt mit uns aufzunehmen.

Hier mehr über den Kreisverband

Wahlen
15. November 2018

DIE LINKE. Hettstedt und Umgebung trifft sich

Die Linke Hettstedt und Umgebung trifft sich am Donnerstag, 15. November, um 16.30 Uhr im Hettstedter Ratskeller, um ihre Vertreter und Delegierten für die nächsten Vertreterversammlungen und Kreisparteitage zu wählen.

Kundgebung
30. Oktober 2018

Bündnis demonstriert für bessere Pflegebedingungen

Für den 30. Oktober organisierte das Bündnis gegen den Pflegenotstand MSH eine Demonstration. Um 10 Uhr öffnete der Infostand auf dem Markt in Eisleben, welcher gut besucht war.

Zur Auftaktkundgebung um 11 Uhr versammelten sich ca. 100 Menschen. Sie hörten sich interessiert die Redebeiträge von Ralf Neumann (Bündnis gegen Pflegenotstand MSH), Simona König (ver.di) und Stefan Gebhardt (DIE LINKE) an und spendeten kräftig Applaus. Dann zogen ungefähr 60 Menschen in Richtung HELIOS Klinik, wo Lou Anton (DGB Jugend) den letzten Redebeitrag hielt, welcher die schwierige Situation in der Pflege und die damit einhergehende Bewegtheit treffend darstellte. Der Rückweg war, wie auch der Hinweg, durchzogen von lauten Trillerpfeifen, Sprechgesang und, trotz des kalten Wetters, guter Stimmung.

Ortsvorstand neu gewählt
18. Oktober 2018

Paul bleibt Vorsitzende in Hettstedt

Am 18. Oktober wähle die Basis der Linken Hettstedt und Umgebung ihren neuen Vorstand. An der Spitze bestätigt wurden Karin Paul (Vorsitzende) und Mario Lenke (Stellvertreter). Auch Harti Rische und Manfred Lüning arbeiten weiterhin im Ortsvorstand mit. Neu hinzu gekommen sind Christa Feuerberg und Volker Siebenhüner. Ein Gastmandat, welches für Sympathisanten der Partei vorgehalten wird, hat Olaf Lüdicke inne, der schon in den letzten beiden Jahren dem Vorstand beratend zur Seite stand.

Auszeichnung
11. Oktober 2018

Initiativpreis 2018 geht nach Benndorf

Am 11. Oktober fand in der Benndorfer Wohnungsbaugesellschaft eine Preisverleihung statt. Dem Geschäftsführer der Gesellschaft, Gerhard Blume (DIE LINKE, 2.v.l.), wurde der „Kommunale Initiativpreis 2018“ verliehen. Diesen erhielt er für sein unaufhörliches Engagement für die Bürger Benndorfs und das Stoppen der Abwanderung aus dem Süden Sachsen-Anhalts. Blume gibt alles dafür, die Wohn- und Lebensqualität in den "Quartieren" Benndorfs ständig zu verbessern. Durch seine Hilfe wurden Teile Benndorfs zur „energetischen Modellsiedlung“, die mit Solarenergie arbeiten und wiederum andere Projekte unterstützen.

Der Preis wurde von der Bundes-Linken ausgelobt. In der Ausschreibung hieß es: „Mit diesem Preis sollen sowohl das Engagement linker Amts- und Mandatsträgerinnen gewürdigt werden, als auch die Ergebnisse dieses Engagements präsentiert und zur Nachahmung empfohlen werden. Damit wird linke Kommunalpolitik sichtbar und für viele erlebbar.“

Überreicht wurde der Preis von MdL Dagmar Zoschke, die in der Bundes-AG Kommunalpolitik mitarbeitet, und von MdL Stefan Gebhardt. Ebenfalls zugegen war der Benndorfer Bürgermeister Mario Zanirato (re.). Wie Blume bescheinigte, werden seine Initiativen von Zanirato wohlwollend im Sinne der kommunalen Energiewende unterstützt.

1. September
1. September 2018

Weltfriedenstag ist Antikriegstag

73 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es weltweit über 30 Kriege bzw. bewaffnete Konflikte. Viel zu viele Menschen schauen weg und die deutsche Rüstungsindustrie verdient Milliarden. Menschen sterben oder sind auf der Flucht.
Mit einer Gedenkveranstaltung machte DIE LINKE. Mansfeld-Südharz am 1. September auf diese Situation aufmerksam. Zu einer Kranzniederlegung lud sie in den Hettstedter Stadtpark ein. Gastredner war in diesem Jahr Bürgermeisterkandidat Dirk Fuhlert.

Leserbrief
30. August 2018

Bündnistreffen zum Pflegenotstand

Am 30. August trafen wir uns wieder zum Pflege-Stammtisch in Eisleben. Dieses Mal kamen 23 Menschen, um sich gemeinsam über die Situation in der Pflege auszutauschen. Es wurden sehr interessante Gespräche geführt, über den "Pflegeschlüssel", wie dieser teilweise übergangen wird, über Überlastungs- und Gefährdungsanzeigen, aber auch die "Arbeit nach Vorschrift".

Wir sprachen über die Arbeit anderer Bündnisse und was wir in Zukunft machen können.

Für alle Teilnehmenden steht fest, die Pflege ist am Boden und das wollen wir auf keinen Fall, deshalb muss sich etwas ändern - und wir werden Druck aufbauen!

Bernd Uschmann/Lucas Zahn

Gedenken an Siegmund Isenberg
30. August 2018

Stoplerstein in Eisleben verlegt

Am 30. August 2018 wurde in der Lutherstadt Eisleben vor dem Haus am Markt 49 ein Stolperstein für den jüdischen Textilhändler Siegmund Isenberg verlegt. Dort befand sich der letzte freiwillige Wohnort des in Eisleben aufgrund seines Engagements geschätzten Mannes. Isenburg wurde 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo er am 23. Dezember desselben Jahres an den grausamen Haftbedingungen verstarb.

Eingeladen hatte zu der Stolpersteinverlegung der Eisleber Synagogenverein, dessen Vorsitzender Rüdiger Seidel am 30.08. durchs Programm führte.

Bündnistreffen
30. August 2018

Bündnis Pflegenotstand stoppen!

Am 26.Juli 2018 hat sich erstmals das neu gegründete "Bündnis gegen Pflegenotstand MSH" in der Gartensparte "Einheit" in Eisleben getroffen. Anwesend waren 13 Menschen, von denen 8 in der Pflege beschäftigt sind.
Wir haben über die Probleme der Pflegekräfte in den Helios Kliniken Eisleben, Hettstedt und Sangerhausen gesprochen und übereinstimmend festgestellt:  Es fehlt an Personal!

Während der Dienstzeit müssen zu viele Nebenaufgaben wie Aktendokumentation oder auch Hol- und Bringe-Dienste erledigt werden. Diese Zeit fehlt aber prinzipiell für die Pflege der Patienten und Patientinnen.
Es kann nicht sein, dass Pflegerinnen und Pfleger alleine Nachtschichten mit bis zu 34 kranken Menschen auf einer Station machen müssen. Seien wir mal ehrlich: Da darf Niemanden etwas passieren!
Dienste können auch nicht ausschließlich mit einer Fachkraft und zusätzlichen Azubis und Hilfskräften ausgeübt werden. Wie sollen diese Auszubildenden richtig an den Beruf herangeführt werden, wenn nie Zeit für Fragen ist oder um ihnen etwas an der Patientin oder dem Patienten zu zeigen?

Aus diesen und vielen weiteren Gründen wollen wir uns für bessere Bezahlung, dafür dass die Dokumentationszeit als Arbeitszeit angerechnet wird, aber vor allem auch für die Einstellung von mehr Pflegepersonal einsetzen! Denn Pflege darf nicht krank machen!

Die ersten Pflegestammtische werden jeweils 16.00 Uhr in
Eisleben am 30.08.2018, Gartensparte "Einigkeit" Eisleben
Sangerhausen am 06.09.2018, Gaststätte "Mani's Lou" (im Bahnhof)
Hettstedt am 18.09.2018, Ratskeller stattfinden.

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung!
Bündnis gegen Pflegenotstand MSH

OV Hettstedt und Umgebung
16. August 2018

Dirk Fuhlert ist Bürgermeisterkandidat der Linken

Am 16. August einigten sich in ihrer Mitgliederversammlung die Hettstedter Linken darauf, wen sie im Bürgermeisterwahlkampf unterstützen. Dazu stellte sich der Kandidat Dirk Fuhlert (bislang einziger Gegenkandidat zum Amtsinhaber Danny Kavalier) ausführlich vor, erläuterte sein Wahlprogramm für Hettstedt und nutzte die Gelegneheit, zahlreiche Fragen der Gäste zu beantworten. Die Abstimmung am Ende der Versammlung war eindeutig: Dirk Fuhlert erhält unsere Unterstützung. Seine Ausrichtung für eine konstruktive Stadtpolitik deckt sich mit den linken Ansprüchen an eine solche. Fuhlert will u.a. mehr Wert auf ein gemeinsames Gestalten legen, was eine entsprechende Kommunikation voraussetzt, er will Visionen zielführend mit Handlungsoptionen untersetzen und Firmen, städtischen Einrichtungen und Vereinen eine verlässliche Zusammenarbeit anbieten. Das kommunale Eigentum wird, so Fuhlert nachdrücklich, kommunal bleiben und nicht zum Ausverkauf stehen.

Eisleber Frühlingslauf
6. Mai 2018

DIE LINKE läuft im Team

"Egal, wie schnell oder langsam du läuft, du schlägst alle, die zu Hause bleiben!" Mit diesem Slogan warb der 8. Eisleber Frühlingslauf um Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zum ersten Mal war auch DIE LINKE vor Ort und schlug sich achtbar mit einer "guten Platzierung im hinteren Bereich", so Sportfreund Lange, im Teamlauf (4 x 2,8 km).

Bei gutem Wetter und angenehmen Gesprächen mit vielen Besuchern war man sich einig, dass man auch 2019 wieder eine Mannschaft stellen wird.

Flammenlauf
3. Mai 2018

Lauf in den Mai mit Unterstützung der Linken

Zum 8. Lauf in den Mai lud der Förderverein Flamme der Freundschaft ein. 93 junge Läuferinnen und Läufer drehten entsprechen ihres Alters eine oder mehrere Runden um das Denkmal. Die Sierehrung war für die Kinder und Jugendlichen das Highlight des Laufes, gab es doch Medaillen und Urkunden sowie Preise, die die Sparkasse Mansfeld-Südharz spendete. Mittels Punktewertung wurde auch die beste Schule ermittelt: der Wanderpokal steht ab sofort bei den Hortkindern der Grundschule am Markt. Die Preise und der Pokal überreichten Norbert Born (Präsident des Kreissportbundes), Anja Szumodalsky (Stadt Hettstedt) und Karin Paul (FöV-Mitglied).

Unterstützt wurde der Lauf in den Mai von der Partei DIE LINKE sowie vom Leiter des EDEKA-Marktes in der Feuerbachstraße, Herrn Hauschild. 

DIE LINKE. MSH vor Ort
1. Mai 2018

Solidarisch zusammenstehen am 1. Mai!

Für höhere Löhne und mehr Zeit zum Leben - so lautete die Hauptbotschaft der Gewerkschaften und demokratischen Parteien am Tag der Arbeit. Denn in der heutigen Arbeitswelt sind niedrige Löhne und Dauerstress für viele Menschen leider normal geworden. Die Hälfte der Beschäftigten bekommt heute weniger als vor 15 Jahren – obwohl die Profite vieler Konzerne in dieser Zeit durch die Decke geschossen sind. Im letzten Jahr wurden über 1,5 Milliarden(!) Überstunden geleistet, ein Großteil davon unbezahlt. DIE LINKE will die Arbeitswelt vom Kopf auf die Füße stellen. Normal muss sein, was den Menschen dient, nicht was dem Profit der Unternehmen nutzt! Die Große Koalition ändert nichts an Niedriglöhnen und Tarifflucht. Bei der Arbeitszeit geht sie in die völlig falsche Richtung: statt krankmachenden Dauer­stress zu bekämpfen, will sie längere Tagesarbeitszeiten ermöglichen. Am 1. Mai haben darum wir als LINKE an der Seite der Beschäftigten und der Gewerkschaften gestanden, um Druck für gute Arbeit und gute Löhne, für ein neues Normalarbeitsverhältnis zu machen: Löhne rauf, Tarifverträge für alle! - Darüber hinaus machten vor allem Vertreter der Linksjugend [´solid] von der Möglichkeit Gebrauch, im Anschluss an die lokalen Mai-Veranstaltungen die Gegendemonstranten in Querfurt zu unterstützen, die rechtsgerichteten Kräften nicht das Feld des Handelns überlassen wollten.

Arbeitsbesuch
5. April 2018

Kultusminister bei Bürger und Novalis

v.l.n.r. Michael Schumann (LEADER), Andreas Koch (künftiger Bürgermeister von Mansfeld), Anke Kirsche (ALFF Süd), Dr. Angelika Klein (Landrätin), Rainer Robra (Kultusminister), Dr. Erwin Moras (Förderverein Bürger und Ortsbürgermeister), Stefan Gebhardt (MdL)

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Stefan Gebhardt weilte der Kultusminister Sachsen-Anhalts, Rainer Robra, am Donnerstag im Landkreis. In Molmerswende stand das Bürger-Museum im Fokus, soll dort doch mit der denkmalgeschützten Sanierung des Haupthauses endlich ein Status Quo erreicht werden, der eine multifunktionelle Nutzung der Räume möglich macht und die Sammlung an Fotos, Skizzen, Schriften und Büchern Gottfried August Bürgers ihrem Wert entsprechend unterbringt. Robra zeigte sich optimistisch, dass sich alsbald neue Fördermöglichkeiten ergeben werden, sei doch „der ländliche Raum derzeit in aller Munde.“ Doch die Frage nach dem Eigenanteil, den die Stadt Mansfeld erbringen muss, bleibt. Mansfelds künftiger Bürgermeister Andreas Koch beurteilte, dass die Investitionspauschale in Höhe von 400.000 Euro pro Jahr für die 15 Orte, die zu Mansfeld gehören, nicht ausreicht. Und LEADER-Chef Michael Schumann forderte eine Umschichtung von Projektgeldern. Robra versicherte, auch da werde man im Gespräch bleiben.

Vom Ensemble des Geländes, das Kirche, Pfarrhaus, Museum und Garten in einem ist, zeigte sich der Minister ebenso beeindruckt, wie von den Kunsthöfen der Familien Becker und Wolff.

Anschließend besuchte die Delegation, der auch die Landrätin Dr. Angelika Klein angehörte, einen weiteren authentischen Ort: das Schloss Oberwiederstedt, in dem Novalis als einer der bedeutendsten Dichter der Frühromantik geboren wurde.

Unser 8. März in Bildern
8. März 2018

Frauentagsfeiern in Hettstedt und Eisleben

Anlässlich des Internationalen Frauentages trafen sich in Hettstedt und in der Lutherstadt Eisleben zahlreiche Frauen, um (zum Teil gemeinsam mit ihren Männern) zu feiern und sich auszutauschen. In Eisleben nutzte der Kreisvorsitzende Helmut Neuweger die Gelegenheit für ehrende Worte. Im Anschluss wurde szenisch die Rolle der Frau in Zeiten der Reformation nachgestellt, die damals durchaus als revolutionär zu bezeichnen ist.

Im Hettstedter Klubhaus wurde den ortsansässigen Vereinen ein Podium geboten, so den Tiegel-Kids und dem Frauenchor. Auch unsere Landrätin ließ sich von den Darbietungen verzaubern. In ihrem Grußwort fand sie deutliche Worte bezüglich noch immer fehlender Gleichberechtigung, die sich vor allem in der Arbeitswelt bemerkbar macht.

Als Rosenkavalier machte Mario Lenke vom Hettstedter Ortsvorstand in Vertretung von Stefan Gebhardt seine Sache toll. Die schöne Tradition, gemeinsam mit Norbert Born von der SPD an diesem Tag die Frauen mit Blumen zu überraschen, wurde und wird fortgesetzt.

Internationaler Frauentag 2018
5. März 2018

Ungleichheit ist kein Naturgesetz

Die Interpretin Milva sang einst folgende Textzeile …..Du zeigst mir immer, dass es möglich ist ganz Frau und trotzdem frei zu sein…

Trotzdem frei. Eine Aussage, die Mann nicht von sich kennt. Im Patriarchat war und ist fast alles für ihn geregelt. Frauen mussten in der Geschichte immer Stück für Stück ihre Rechte erkämpfen.

 Erst im November 1918 wurde das Frauenwahlrecht in die Verfassung der Weimarer Republik aufgenommen. Das ist erst 100 Jahre her. Und es klingt für heutige Ohren unglaublich. Dabei  zeigten die damaligen Frauen, dass sie stark an gesellschaftlichen Entwicklungen interessiert waren.

An der Wahl zur Nationalversammlung 1919 beteiligten sich ca. 90% der Wahlberechtigten und der Frauenanteil war dabei 1,7 % höher. 41 weibliche Abgeordnete wurden gewählt.

Dem Wahlrecht für Frauen ging ein langer Kampf verschiedener Frauenbewegungen voraus. Das Wahlrecht wurde u.a. als zentrale Forderung auf dem Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkongress eingeklagt. Hier war es die Sozialistin (später Kommunistin) Clara Zetkin, die mit anderen Aktivistinnen die Einführung eines Internationalen Frauentages vorschlug.

Erstmalig wurde der Frauentag am 19. März 1911 in Deutschland in Gedenken der Gefallenen der Märzrevolution von 1848 begangen.

Der Kampf der Frauen um ihre Rechte ging und geht weiter und wird jährlich am 8. März weltweit besonders gefeiert und bekräftigt!

Viele berufstätige Frauen leiden oft unter prekären Bedingungen. Sie arbeiten oft für niedrigste Löhne, in unfreiwilliger Teilzeit, befristet oder in Minijobs. Ein Job allein reicht oft zum Leben nicht mehr aus! Das ist ein Skandal!

Die Gleichstellung der Geschlechter in Wirtschaft, Verwaltung, in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft muss auf der Tagesordnung bleiben. Wir brauchen dringend gute und gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer!

Um die zunehmende Spaltung der Gesellschaft aufzuhalten, brauchen wir Rahmenbedingungen für eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen über alle Lebensphasen hinweg und ihre gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt.

Kein trotzdem frei….. Recht und Freiheit müssen für alle Geschlechter gelten.

100 Jahre Frauenwahlrecht ist Grund zum Feiern und Anlass gerade am Internationalen Frauentag den Fokus auf die vielen Probleme und wichtigen gesellschaftlichen Themen zu lenken.(HN)

Allen Frauen herzliche Glückwünsche zum Internationalen Frauentag!

Gedenken
11. Februar 2018

Erinnerung an den "Blutsonntag" vor 85 Jahren

An den Gräbern von Otto Helm, Hans Seidel und Walter Schneider legten am Sonntag, 11. Februar, Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, unter ihnen auch die Landrätin, Frau Dr. Angelika Klein, Blumen und Gebinde nieder. Auf dem Alten Friedhof in Eisleben wurde an jene erinnert, die Opfer des Eisleber Blutsonntags vor 85 Jahren wurden, als eine von der KPD organisierte Veranstaltung von Nazi-Schlägern brutal überfallen wurde. 26 weitere Personen wurden damals zum Teil schwer verletzt. Hans Köhler, Vorsitzender der Regionalorganisation des VVN-BdA Mansfelder Land e.V. vom Bund der Antifaschisten, mahnte angesichts aktueller politischer Tendenzen davor, dass sich Geschichte wiederholt. Die zirka 50 Anwesenden verneigten sich schweigend vor den Opfern.

Warnstreik bei MKM Hettstedt
10. Januar 2018

DIE LINKE. Hettstedt unterstützt Metaller

Der Tarifstreit der Metall-Elektro-Industrie erreichte am 10. Januar auch Hettstedt. Die IG Metall rief die Arbeitnehmer_innen von MKM auf, sich an einem Warnstreik zu beteiligen – und mehr als 200 sowie einige externe Unterstützer_innen kamen. So war auch DIE LINKE vor Ort und unterstützte die Forderungen nach mehr Sicherheit, Teilhabe und Gerechtigkeit für die Beschäftigten sowie sechs Prozent mehr Geld. In Gesprächen mit Beschäftigten erfuhren wir, dass man außerdem selbstbestimmte Arbeitszeiten fordere, die zum Leben passen. Dabei ginge es auch darum, die Wochenarbeitszeit befristet auf bis zu 28 Stunden absenken zu können, wenn es die Lebensumstände erfordern. Man habe seitens der Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite „in der zweiten Verhandlungsrunde eine Mogelpackung präsentiert“, so Almut Kapper-Leibe (Geschäftsführerin IG Metall Halle-Dessau, li. Im Bild). Man sei bereit, Kompromisse einzugehen – aber nicht jede.

Spendenaufruf

Politische Arbeit kostet Geld!

Danke, dass Sie unsere Internetseite besuchen, dass Sie sich über die Arbeit der Linken im Landkreis Mansfeld-Südharz informieren. Wenn Sie Fragen haben oder Anregungen für unsere politische Arbeit, zögern Sie nicht, mit uns in Kontakt zu treten.

Natürlich freuen wir uns auch über aktive Unterstützung der Partei DIE LINKE, sei es rückblickend im Bundestagswahlkampf gewesen oder aber zukunftsgerichtet. Vielleicht wollen Sie DIE LINKE im Landkreis Mansfeld-Südharz auch finanziell durch eine Spende unterstützen, damit wir unsere vielfältigen Aktivitäten beibehalten und ausbauen können - denn Sie wissen ja: Politische Arbeit kostet Geld.

Für Ihre Unterstützung dabei möchten wir uns schon im Voraus herzlich bedanken.

Spendenkonto:

KV DIE LINKE. Mansfeld-Südharz

Sparkasse Mansfeld-Südharz

IBAN  DE 27800550083330041039

BIC NOLADE21EIL

Verwendungszweck „Politische Arbeit“.

Parteispenden sind steuerlich abzugsfähig. Jede Spenderin und jeder Spender erhält bei vollständiger Angabe seines Namens und seiner Adresse eine Zuwendungsbescheinigung.